Der SV Biederbach feierte sein 50-jähriges Bestehen / Der Fußball stand naturgemäß an den vier Festtagen im Mittelpunkt.
BIEDERBACH. "50 Jahre SV Biederbach" hieß es am vergangenen Wochenende und gefeiert wurde vier Tage lang im familiären Rahmen, mit gutem Essen und Trinken, Musik und natürlich ganz viel Fußball.
Vor 25 Jahren, beim "Silberjubiläum" des SVB, damals übernahm ein gewisser Josef Ruf das Amt des Vereinsvorsitzenden von August Lupfer. Heute ist Josef Ruf Bürgermeister und als solcher war er der erste Gratulant der Gemeinde an seinen jetzigen Nachfolger im SVB-Vorsitz, Oliver Burger. Der Verein hatte sich angestrengt, ein schönes Jubiläumsprogramm zusammenzustellen. Für Stimmung und Unterhaltung sorgten eine SWR3-Dance-Night samt "Biederbach-Performance-Group", der einheimische Musikverein zum Frühschoppen, die SVB-Kinderturngruppe, DJ Werner, das Trio "Ab und Zu" und als Festabschluss eine große Tombola.
Fußballerisch konnte man beim "DFB & McDonalds-Fußballabzeichen" sein Können und Ballgefühl testen, dann gab’s Freundschaftsspiele und "Blitzturniere" und Verbandsligist FC Denzlingen spielte gegen eine Elztalauswahl.
Sogar im Festgottesdienst in Sankt Mansuetus ging es um Fußball: Die Vereinsfahne des SVB flatterte vor dem kleinen, vor 650 Jahren erstmals erwähnten Gotteshaus im Wind. Drinnen waren vor dem Altar Fußbälle und Trikots ausgebreitet und auch Pfarrer Bernhard Thum ging in seiner Festpredigt auf das Mannschaftsspiel ein: "Dabeisein ist alles, mit Leib und Seele, mit Herz und Verstand. Miteinander ist es leichter, ans Ziel zu kommen". Auch für einen Fußballverein sei der Sonntag bekanntlich ein wichtiger Tag. Und: "Der Gottesdienst ist ebenfalls eine Art Auszeit und das Pilgern ein Bewegungsspiel vor Gott. Das Training wird dazu gebraucht, damit das Zusammenspiel gelingt; ganz ähnlich ist es im Glauben. Miteinander müssen wir spielen, füreinander eintreten und fair sein: Im Sport und in der Gesellschaft." Umrahmt wurde die Festmesse vom Gesangverein "Melodia", Panflötenspieler Jürgen Schultis und Wilma Lange an der Orgel.